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Herner Bündnisses

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Ziele   -  Mitglieder   -   Kurze Geschichte

 



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ziele
 

Das Herner Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit hat sich zum Ziel gesetzt, Fragen sozialer Gerechtigkeit sowie Fragen der Arbeitswelt und der Arbeitslosigkeit in Herne und aus Herner Sicht zum Thema in der Öffentlichkeit zu machen. 

Mit dem erneuten Aufkommen rechter Politikmuster und rechter Gewalt setzt sich das Herner Bündnis verstärkt auch mit diesem Thema - insbesondere im Blick auf seine sozialen Ursachen - auseinander. Aus diesem Grund engagiert sich das Herner Bündnis im Initiativkreis Herne gegen rechte Gewalt, der 2000 vom Herner Oberbürgermeister, Wolfgang Becker, ins Leben gerufen wurde.

Das Herner Bündnis versteht sich als ein Parteien und Organisationen übergreifendes Forum, das einen breiten gesellschaftlichen Dialog ermöglicht. 

Es konzipiert und realisiert öffentliche Aktionen, um so Themen in die öffentliche Diskussion zu bringen.

Mitglieder
 
Das Herner Bündnis ist ein Netzwerk von Herner Organisationen: Gewerkschaften, Kirchen, Parteien, Wohlfahrtsverbände. Es hat keine feste Organisationsform (d.h., es ist keine juristische Person) und kennt auch keine formalen Mitgliedschaften. 

Koordiniert wird die Arbeit durch einen Sprecher und einen Schriftführer. 

Im Herner Bündnis arbeiten mit:

  • AGENDA-Büro 
  • AWO 
  • DIE GÜNEN / Bündnis 90 
  • JKS 
  • KAB 
  • SPD 
  • PDS 
  • DKP 
  • CDA
  • IG Metall 
  • ver.di 
  • DGB 
  • Sozialpfarramt des Kirchenkreises Herne
  • Falken
  • Antifa
  • VHS
  • Gleichstellungsstelle
  • Jusos
  • IZ3W
  • Arbeitslosenzentren
  • GbH
  • GFS
  • .... sowie engagierte Einzelpersonen.
Kurze Geschichte des Herner Bündnis
 
Im Frühjahr 1993 wurde das Stahlwerk Duisburg - Rheinhausen endgültig geschlossen. Darüber wurde in den Medien - wie schon 1987 und 1988 - ausführlich und überregional berichtet. Der Grund: die hohe Zahl von Entlassungung an einem Produktionsstandort zum gleichen Zeitpunkt. 

Im gleichen Jahr (1993) wurden in Herne fast doppelt soviele Arbeitsplätze vernichtet wie in Rheinhausen. Doch der Herner Arbeitsplatzabbau betraf mehrere kleinere und mittlere Betriebe und war über das ganze Jahr verteilt. Aufgrund dieser zeitlichen Streckung und räumlichen Splittung des damaligen Arbeitsplatzabbaus in Herne kam es nicht zu so spektakulären Aktionen und Berichterstattungen wie über Rheinhausen seit 1987. 

Aus diesem Anlass haben sich Verbände, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Beschäftigungsinitiativen, usw. im Frühjahr 1993 zusammengetan und im März eine Demonstration organisiert. Den aktuellen Anlass gab die Schließung des Standortes Herne der Firma Dorn. Gleichzeitig sollte mit dieser Demonstration auf den Gesamtumfang des in 1993 geplanten Arbeitsplatzabbaus in Herne aufmerksam gemacht werden.

Über diesen Startanlass hinaus ist dieses Bündnis mit seinen recht unterschiedlichen Mitgliedern als sozialpolitisches lokales Netzwerk bestehen geblieben.

Zeitweilig sind die Aktivitäten auf ein Minimum zurückgegangen.

Im Wahljahr 1998 hat es eine Vielzahl von Aktivitäten gegeben, die sich mit den aufgebauten sozialen Verwerfungen intensiv auseinandergesetzt haben. U.a. hat das Herner Bündnis die monatlichen Aktionen der Herner Arbeitlosenzentren unterstützt.

Im Spätsommer 1998 kam es zu einer ersten intensiven Auseinandersetzung mit rechtsradikaler Politik, als die Republikaner einen Aufmarsch in Herne - zeitgleich mit dem Abschluss der Cranger Kirmes - planten. Dieser Aufmarsch wurde durch die intensive öffentliche Diskussion, die durch das Herner Bündnis angestoßen wurde, und durch die Ankündigung und Vorbereitung einer Gegendemonstration verhindert. 

Seit dem Sommer 2000 setzt sich das Herner Bündnis - in Kooperation mit dem von Oberbürgermeister Wolfgang Becker ins Leben gerufenen Initiativkreis Herne gegen rechte Gewalt - mit der zunehmenden Geealt von Rechts auseinander. Am 25. November 2000 wurde in diesem Kontext auf dem Berliner Platz in Herne ein Antifaschistischer Aktionstag durchgeführt. 

Dieses Thema hat auch die Aktivitäten des Herner Bündnisses für das Jahr 2001 bestimmt.

Im Jahr 2002 steht die Sozialkonferenz Herne 2002 (15. und 16. März) im Mittelpunt der Arbeit des Herner Bündnis.